
Im Zentrum Musik Gesundheit Prävention bündeln sich Ressourcen der BARMER GEK und der Internationalen Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg. Projekte und wissenschaftliche Untersuchungen werden inhaltlich unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V.
Mit der Unterstützung dieser Initiative für Musiker folgt die BARMER GEK ihrem präventionspolitischen Leitmotiv. Die Musikermedizin weiß bereits seit vielen Jahren von möglichen gesundheitlichen Problemen, aber auch wie diese vermieden werden können. Nun gilt es Projekte zu gestalten, die dieses Wissen den Musizierenden vermitteln und der Prävention einen Platz in den Köpfen der Musiker schaffen. Es ist die Verflechtung von musikalischem, medizinischen und pädagogischem Wissen, die die BARMER GEK an diesem Projekt besonders reizt. Weit über diesen Ansatz hinaus ist es der BARMER GEK wichtig, über das Spiel- und Hörerlebnis der Musik das Thema Gesundheit insgesamt zu transportieren, sodass nicht nur mehr Gesundheit in die Musik, sondern auch mehr Musik in die Gesundheit kommt.
Als weiterer Kooperationspartner ist die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e. V. (DGfMM) eingebunden, die für das ZMGP eine wichtige Ressource mit fundiertem medizinischen und wissenschaftlichen Know-how darstellt. Seit über 10 Jahren wird in der DGfMM und seitens ihrer Mitglieder auf musikermedizinischem Terrain geforscht und gelehrt. Zu den musikerbezogenen Tätigkeitsfeldern der DGfMM zählen die medizinische Versorgung in Kliniken und Praxen ebenso wie die musikphysiologische Beratung und Forschung an Musikhochschulen und Konservatorien. In der Zusammenarbeit mit der Internationalen Musikschulakademie möchte die DGfMM die Zusammenarbeit mit musikalischen Ausbildungsstätten vertiefen.
Als gemeinsame Einrichtung der Hochschule für Musik Freiburg und der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg verbindet das Freiburger Institut für Musikermedizin Musik und Medizin und unterstützt sowohl ein gesundes Musizieren als auch die gesundheitsfördernde Wirkung des Musizierens. Die Aufgaben des Instituts erstrecken sich auf die Bereiche Lehre, Forschung und Patientenversorgung. In der Lehre sollen Maßnahmen und Inhalte zur Prävention von musikerspezifischen Gesundheitsproblemen vermittelt werden. Die Forschung befasst sich mit den physiologischen und psychologischen Aspekten des Singens, Sprechens und Musizierens. In der Patientenversorgung versteht sich das FIM als Anlaufstelle für professionelle Sänger und Instrumentalisten sowie Freizeitmusiker und Menschen aus stimmintensiven Berufen.
Die Partner sind sich einig: Im Vordergrund der gemeinsamen Aktivitäten steht im Zentrum Musik Gesundheit Prävention die Gesundheit und Gesunderhaltung der Musikerinnen und Musiker. Der musizierende Mensch - egal ob Musikschüler, Freizeitmusiker oder professioneller Musiker - soll die Freude am aktiven musikalischen Gestalten ohne Kompromisse genießen können, Schwierigkeiten mit Körper, Psyche und Geist hingegen immer mehr in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Wir danken unseren Partnern für ihre tatkräftige Unterstützung!