Zweck der 1994 gegründeten Gesellschaft DGfMM ist die Förderung der Wissenschaft, Forschung und Lehre im Bereich der Physiologie und Pathophysiologie des Musizierens, wie auch der Pathologie und Klinik der physischen und psychischen Erkrankungen des Musikers. Dies schließt die Verbesserung präventiver, diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen mit ein.
Betont wird hierbei die interdisziplinäre Zusammenarbeit derer, die an der Ausbildung und Berufsbegleitung von Musikern beteiligt sind, wie Instrumental- und Gesangspädagogen, Arbeitswissenschaftler, Instrumentenhersteller, Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten, Alexander-Lehrer, Feldenkrais-Therapeuten und Vermittler anderer, ähnlicher Therapieformen.
Die enge Zusammenarbeit mit den musikalischen Aufführungsstätten, Berufsorchestern und musikalischen Ausbildungsinstitutionen (Musikschulen, Konservatorien, Musikhochschulen etc.) soll vertieft werden. Andere darstellende Künstler und ihre Institutionen sollen hierbei ebenfalls Berücksichtigung finden. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die regelmäßige Abhaltung wissenschaftlicher Kongresse und Symposien sowie durch Publikationen. Hierbei wird die anwendungsorientierte wissenschaftliche Zeitschrift "Musikphysiologie und Musikermedizin" als Gesellschaftsorgan veröffentlicht.
Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt unter Richtlinien wissenschaftlich fundierter Grundlagen, um die Kommunikation und Information der an der Thematik interessierten Personen innerhalb und außerhalb der Gesellschaft zu verbessern.
Präsident der 350 Mitglieder starken Gesellschaft ist Prof. Dr. med. Jochen Blum (Mainz-Frankfurt), Vize-Präsident Prof. Dr. med. Helmut Möller (Berlin) und Schatzmeisterin Dr. Maria Schuppert (Bad Oeynhausen). Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller (Hannover), Prof. Dr. med. dent. Götz Methfessel (Dresden), Prof. Heide Görtz (Berlin) und Physiotherapeut Stefan Fassnacht-Lenz (Hannover) sind Beisitzer im Vorstand der Gesellschaft.