fitmitmusik-Logo: Link auf Startseite
Sie befinden sich hier: Startseite / Fit fürs Musizieren / Vorbereiten

Übungen zum Umgang mit Lampenfieber

ZAG

Eine schnelle und effektive Übung, die vor dem Auftritt, aber auch in stressigen Alltagssituationen durchgeführt werden kann, ist die ZAG-Übung: Zentrieren, Atmen, Genießen. Diese Übung hilft, in den so genannten Alpha-Zustand zu kommen, einen Zustand der entspannten Wachheit. Dafür wendet man die Aufmerksamkeit nach innen, überprüft kurz das wahrgenommene Körpergefühl und verändert dann die Körperhaltung so, dass man in eine ausbalancierte Haltung kommt. Eine ausbalancierte Haltung ist die, für die jeweils die wenigsten Muskeln benötigt werden. Dies nennt man "Zentrieren".

Lassen Sie dann Ihre Augen dorthin wandern, wo sie von alleine hingehen wollen und schauen Sie durch diesen Punkt hindurch. Entspannen Sie Ihre Augen. Nun nehmen Sie 2-3 ruhige, bewusste Atemzüge. Dabei sollte kurz und tief eingeatmet werden und langsam und lange wieder aus. Nach dem Atmen kommt das Genießen. Lassen Sie diesen wohligen, entspannten Zustand noch für 20-30 Sekunden nachklingen. Wenn Sie müde werden, nehmen Sie ein paar rasche Atemzüge in den oberen Brustraum. Das sorgt sehr schnell für ein höheres Energieniveau.

Die ZAG-Methode eignet sich sehr gut als Entspannungsübung unmittelbar vor Vorspielen, Konzerten und Aufnahmeprüfungen. Sie führt in eine angenehme Gedankenleere, die der günstigste Zustand für künstlerische Bestleistungen ist. Um die Übung zu beenden, zählen Sie innerlich von drei bis null und kommen Sie wieder im Hier und Jetzt an. Üben Sie dies gemeinsam mit Ihren Schülern, auch immer wieder während des Unterrichts!

Vortragen und Darstellen von Texten

Eine Möglichkeit, das Auftreten im Musikschulunterricht zu üben, ist das Vortragen von - am besten selbst gewählten - Gedichten und anderen Texten vor einer Gruppe (Mitspieler oder auch nur vor dem Instrumentallehrer). Es sollte darauf geachtet werden, dass die Schüler sich genug Zeit nehmen und ihren Text nicht "herunterrasseln". Humor ist dabei erlaubt und erwünscht, auch zu Übertreibungen im Ausdruck und schauspielerischen Einlagen sollte ermutigt werden. Ziel ist, die Geschichte möglichst lebendig vorzutragen. Gleich danach sollte dann genau dieses Gefühl des "Geschichtenerzählens" auf das Spielen eines Musikstückes übertragen werden. Im günstigsten Fall absorbiert dann das Erzählen des Stückes so sehr, dass für Aufregung kein Raum mehr vorhanden ist.
BriefsymbolSeite weiterempfehlen DrucksymbolSeite drucken
BARMER GEK-Homepage | myGEK: Kundenportal | myGEKpro: Arbeitgeberservice | Therapie.net Alternativ
mach2. Besser essen. Mehr bewegen. | Krankenhaussuche - Weisse Liste

Zusatzinformation Access-Keys:

1 Homepage
2 Navigation überspringen bzw. direkt zum Content springen
3 Sitemap
4 Suche
5 Musik macht fit
6 Fit fürs Musizieren
7 Beratung
Akutelles
9 Kontakt
0 Infos zur Barrierefreiheit der Website