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Grundlagen

Die ideale Ausgangskörperhaltung eines Musikers ist eine Körperhaltung, bei der sich die Wirbelsäule in ihrer physiologischen Aufrichtung befindet, also weder ins Hohlkreuz, noch in den Rundrücken verfällt. Mit dieser Position schützen Sie Ihren Körper am besten vor Belastungsschäden.

Diese physiologische Körperhaltung ist jedoch keine statische. Wichtig ist es, den Körper dynamisch zu stabilisieren, d.h. Bewegungen zuzulassen ohne in eins der Extreme (Hohlkreuz oder Rundrücken) zu verfallen. Die Muskulatur ist ständig aktiv, sie hält das Gleichgewicht und nimmt immer wieder kleine Abstimmungen vor, während die Arme das Instrument spielen. Der Körper übernimmt die Dynamik des Spiels.

Durch das Halten des Instruments sollte die aufrechte Körperhaltung, die sie ohne das Instrument einnehmen, so wenig wie möglich verändert werden. Das gelingt Ihnen am besten, wenn Sie mit dem Einsatz Ihrer Arme und auch Beine möglichst körpernah arbeiten, da so die Rumpfmuskulatur am wenigsten Ausgleichsarbeit zu leisten hat.

Versuchen Sie, sich beim Einsatz der Arme (und je nach Instrument auch beim Einsatz der Beine) die eigene Schwerkraft bewusst zu Nutze zu machen, und setzen Sie Ihre darüber hinaus erforderliche Muskelkraft ökonomisch ein. Cellisten beispielsweise, die beim Spielen auf ihrem Cello die Schwerkraft des rechten Arms zulassen und bewusst einsetzen, setzen das Gewicht ihres eigenen Arms ein, anstatt mit Druck zu spielen. Eine derartige Spielweise ohne große Anstrengung wirkt sich vor allem auch positiv auf den Klang aus, der voller und aussagekräftiger wird.

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Tipps zur Sitzhaltung

  • Weder im Rundrücken noch im Hohlkreuz sitzen! Das führt zu Fehlbelastungen und schränkt die Bewegungsfreiheit der Arme ein.
  • Die Wirbelsäule in ihrer physiologischen Aufrichtung positionieren!
  • Aber: Der menschliche Körper braucht von Natur aus eine gewisse Bewegung.
  • Spielpausen (auch während der Proben) daher sinnvoll zu Positionsveränderungen nutzen: Ruhig mal in sich zusammensacken oder lässig hinten anlehnen.
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