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Gesund mit frischen Säften

Wenn Saft schonend hergestellt wird, das heißt ohne große Hitzeeinwirkung und am besten direkt gepresst, enthält er alle Vitamine, die in den Früchten selbst enthalten sind. Einmal am Tag sollte man deshalb ein Glas mit frischem Saft zu sich nehmen.

Wie wird guter, frischer Saft hergestellt?
Um Saft herzustellen, müssen die Früchte erst einmal entsaftet werden. Dem Obst wird also die Flüssigkeit entzogen. Diese kann auf verschiedene Art passieren. Man kann Früchte z.B. kochen bzw. dampfen, aber dadurch können wichtige Vitamine verloren gehen, denn sie sind oft hitzeempfindlich.

Eine andere Möglichkeit ist es, Saft mit dem Mixer zuzubereiten. Allerdings erinnert das Ergebnis eher an einen Saftbrei als an ein flüssiges Getränk, da alle Faserstoffe, also grobe Bestandteile des Obstes, in dem Brei enthalten sind.

Außerdem gibt es noch Entsaftungsgeräte, die die Früchte mit vielen, schnell rotierenden Messern klein schneiden. Der Saft wird durch die schnellen Drehungen der Messer nach oben geschleudert und schließlich in einem Filter gesammelt.

Am besten geeignet sind spezielle Saftpressen, die die Früchte erst klein schneiden, zerreiben und dann den Saft durch ein Sieb pressen. So kannst du auch zu Hause ganz einfach deinen eigenen Saft herstellen!

Was ist der Unterschied zwischen Nektar und Saft?
Auf den Getränkeverpackungen im Supermarkt gibt es viele verschiedene Bezeichnungen: 100%iger Saft, Nektar, Fruchtsaftgetränk. Wo liegen da die Unterschiede?

Saft: Wird zu 100% aus Früchten oder Gemüse hergestellt. Bei Säften aus Fruchtsaftkonzentraten wird dem Saft zunächst Wasser entzogen um den übrig bleibenden Früchtebrei, das Konzentrat, wieder mit Wasser verdünnt. Ob aus Konzentrat oder aus Direktsaft: Der Fruchtanteil muss immer 100% betragen, weswegen dieser Saft am gesündesten ist.

Nektar: Enthält nur einen Fruchtanteil von 25 bis 50%. Der Fruchtanteil variiert je nach Frucht. Bei Früchten mit sehr saurem Saft wie Limetten oder Brombeeren darf maximal nur 50% des Fruchtanteils verwendet werden. Früchte mit geringem Säuregehalt oder viel Fruchtfleisch wie Bananen oder Mangos werden mit maximal 35%des Fruchtanteils verwertet. Aus Johannisbeeren werden nur Nektare hergestellt, da die Verarbeitung zu Saft wegen des hohen Säureanteils nicht möglich ist.

Fruchtsaftgetränk: Hier beträgt der Fruchtanteil sogar nur 5 bis 25%. Der Rest besteht aus Zucker, Wasser und Säure.

Was ist der Unterschied zwischen klarem und trübem Apfelsaft?
Naturtrüber Saft enthält alle Schwebstoffe, wie z.B. Teilchen des Fruchtfleisches, die beim Pressen der Früchte entstehen. BEim klaren Saft werden sie vor der Abfüllung herausgefiltert.

Die Schwebstoffe im naturtrüben Saft enthalten Substanzen, die als "Antioxidanzien" bezeichnet werden. Sie schützen unsere Körperzellen vor einer Schädigung, indem sie negative Stoffe im Körper, die "freien Radikale", einfangen. Deshalb ist naturtrüber Saft gesünder als klarer.

Apfelsaft: Ob klar oder naturtrüb - der Apfelsaft ist einer der beliebtesten Fruchtsäfte. Den geschmacklich besten Saft gewinnt man aus Äpfeln der Streuobstwiesen, die vor allem in Süddeutschland weit verbreitet sind. In den Mostereien werden die Äpfel in hochmodernen Press- und Abfüllanlagen verarbeitet. Nach dem Waschen werden die Früchte verlesen und in einer Mühle zu Maische gemahlen. Beim Pressen entsteht dann naturtrüber Apfelsaft. Hochwertige Säfte wie die von Vaihinger enthalten keine Farb- oder Konservierungsstoffe, künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker.
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