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Der Apfel - ein Gesundheitsdoktor

„Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern!" sagt ein Sprichwort. Denn Äpfel sind besonders vitaminreich. Sie enthalten u. a. Vitamin C und eine Reihe von B-Vitaminen, den gesamten Tagesbedarf an Vitamin E, sowie viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium oder Eisen. 70% der Vitamine befinden sich in der Schale, weshalb sie immer mitverzehrt werden sollte.
Der Apfel bekämpft Infektionen von Viren und Bakterien. Er lindert Juckreiz auf der Haut, beugt Krebs vor, stoppt Darmerkrankungen, neutralisiert Gifte im Darm und lässt Entzündungen schneller heilen. Er unterstützt die Behandlung von Rheuma, Gicht und Blasenleiden (vor jeder Mahlzeit gegessen).

Aber Äpfel sind nicht nur gesund, sondern auch ein kalorienarmer Sattmacher. So haben drei Äpfel gerade mal 250 Kalorien und stecken voller Pektin. Das ist ein Ballaststoff, der den Cholesterinspiegel senkt und den Säuregehalt im Körper neutralisiert.

Der Vitalstoffgehalt hängt auch von der Sorte ab. Viele alte Sorten, die heute seltener angebaut werden und nicht mehr dem „Schönheitsideal“ entsprechen, sind in dieser Hinsicht für die Gesundheit wertvoller.
Die Devise heißt also: die inneren Werte zählen!

Apfelsorten:
Braeburn


Diese „Vitamin-C-Bombe“ wurde 1952 als Zufallssämling in Neuseeland entdeckt. Elternsorten sind vermutlich Lady Hamilton und Cox Orange. Auf dem deutschen Markt fanden die ersten Importe aus Neuseeland reißenden Absatz. Inzwischen gibt es auch Früchte aus heimischem Anbau.

Die Frucht ist auffällig pinkfarben, das Fruchtfleisch ist im Vergleich zu anderen Sorten sehr fest. Braeburn hat den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Sorten (über 35 mg).
Dieser Apfel wird meist Mitte Oktober geerntet und halten sich im Kühllager bis Mitte April, unter bestimmten Bedingungen auch bis Ende Mai.

Boskoop


Die Äpfel kommen aus der Region und stammen aus ökologischem Anbau, d. h. auf gemischten Streuobstwiesen ohne Spritzmittel.

Der Schöne aus Boskoop (veraltet: Schöne von Boskoop), auch einfach nur Boskoop genannt, ist 1856 als Zufallssämling von einem Herrn Ottolander als fruchtender Trieb eines Wildlings in Boskoop, Niederlande entdeckt worden.
Er ist seit 1863 eine weit verbreitete Standardsorte.
Dieser wertvolle und sehr beliebte Tafelapfel eignet sich gut für Kuchen, Gebäck und Apfelmus.

Als Winter-Dauersorte wird dieser Apfel im Oktober gepflückt und am besten von Dezember bis März verzehrt.

Granny Smith


Dieses Obst wird auf industriellen Plantagen in Monokultur angebaut und kommt aus Deutschland. Dort werden zur Schädlingsbekämpfung häufig auch Spritzmittel eingesetzt.

Die Sorte Granny Smith stammt ursprünglich aus Australien. Die Frucht ist eher Vitamin-C-arm und wird wegen ihrer auffällig grünen Farbe häufig für Obstdekorationen verwendet.
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