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Bäcker Harald Mangold und sein Holzbackofen / Bild: Gislinde Betz

Dinkelbrot

Ursprünglich stammt der Dinkel aus Asien, wo er schon vor über 3000 Jahren kultiviert worden ist. Später gelangte er nach Spanien und Mitteleuropa. Im Mittelalter wurde er in weiten Teilen der Schweiz, in Tirol, Baden Württemberg und Mittelfranken angebaut, wobei ihm die deutschen Anbaugebiete den Beinamen „Schwabenkorn“ eintrugen. Ortsnamen wie Dinkelsbühl –mit drei Dinkelähren im Stadtwappen- zeugen heute noch von seiner einstigen Beliebtheit. Erst im 20. Jahrhundert geriet er allmählich in Misskredit, da seine Ernteerträge deutlich geringer ausfallen als die Weizenerträge. Außerdem ist das Entfernen des fest mit dem Korn verwachsenen Spelzes aufwändig und teuer. Da Dinkel zudem auf Kunstdünger negativ -ohne Ertragssteigerung- reagiert, hatte ihn die moderne Landwirtschaft für ungeeignet befunden und von den Feldern verbannt. Erst in den letzten Jahren wurde der Dinkel als hochwertiges, schmackhaftes und vielseitges Getreide wiederentdeckt und erlebt seitdem seine Renaissance.

Das biologische Dinkelbrot von Bäcker Mangold aus Hertlinsweiler bei Schwäbisch Gmünd besteht aus 90% Dinkelmehl (Type 1050), 10 % des Mehlanteils ist Roggenmehl in Form einer speziellen Sauerteigführung.
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