Hörexperimente
Musiker brauchen ein gutes Gehör u.a. um Töne genau erkennen, auseinander zu halten sowie auch die Lautstärke ihres Instrumentes einschätzen zu können. Die folgenden Vorschläge zum spielerischen Gehörtraining eignen sich sowohl als Elemente einer Musikunterrichtsstunde als auch als Spiele in der Freizeit.
Am leichtesten erfährt man, wie wichtig das Hören für uns ist, wenn man es bewusst ausprobiert. Dazu kannst du z.B. mit deinem Handy oder einem anderen Aufnahmegerät Geräusche aus dem Alltag aufzeichnen. Das kann das Geräusch eines Rasenmähers sein, eine Baustelle mit Presslufthammer oder ein Türknallen. Damit kannst du dann die Hörfähigkeiten deiner Freunde und Familie auf die Probe stellen. Erkennen sie alle Geräusche, die du aufgenommen hast?
Dann kannst du mal bei einem beliebigen Film im Fernsehen den Ton abstellen. Welche Worte kannst du von den Lippen der Schauspieler ablesen? Was verstehst du noch vom Film?
Erkennst du den Klang deines Schlüsselbundes? Schließ die Augen und ein Freund lässt verschiedene Schlüssel klimpern. Weißt du, welcher deiner ist?
Versuche, das Händeklatschen eines anderen zu imitieren. Gar nicht so leicht? Obwohl das ein einfaches Geräusch ist, kann man es kaum wiederholen.
Versucht in einer Gruppe, ein Blatt Papier lautlos reihum gehen zu lassen. Schafft ihr das oder ist manchmal noch ein leises Rascheln zu hören? Das Papier ist noch für ein anderes Experiment gut: Welche Geräusche kann man damit machen? Knittern, reißen, rollen ... Jeder in der Gruppe hat ein Blatt Papier in der Hand. Nacheinander sollt ihr nun ganz unterschiedliche Geräusche mit dem Papier erzeugen - kein Geräusch darf zweimal vorkommen!
Ein schönes Hörexperiment ist auch der folgende Beitrag, der im Rahmen des Wettbewerbs earsinn der Stiftung Zuhören (
www.stiftung-zuhoeren.de) entstand.
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